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FastnachtsküchleZu der Faschingszeit gehören auch die so genannten Fastnachtsküchle. Je nach Region in Deutschland werden diese Faschingskrapfen unterschiedlich genannt und auf verschiedene Art und Weise zubereitet. Was aber immer gleich ist, ist der Grund, warum diese Leckereien gebacken werden. Man hat schon im 15. Jahrhundert solche Festlichkeiten dafür genutzt, um vor der Fastenzeit - die am Aschermittwoch in der katholischen Kirche beginnt - alle verderblichen Lebensmittel zu verbrauchen. In dem Fall waren das zu früheren Zeiten insbesondere Milch, Fett und Eier. Daraus sind dann wohl die Berliner/Krapfen oder auch Faschingsküchle entstanden. Rezept für Fastnachtsküchle
Die Zubereitung: Man gibt das Mehl in eine Schüssel, drückt dann eine Mulde in die Mitte und streut das Salz an den Rand. Die Hefe bröckelt man dann in die Mulde und rührt die Hefe mit etwas Zucker und etwas Milch glatt. Das Ganze lässt man dann ca. eine halbe Stunde stehen, bis die Hefe sichtlich gegangen ist. Danach gibt man den restlichen Zucker, die Eier, die zerlassene Margarine und soviel Milch hinzu, dass es nicht zu flüssig wird und schlägt das Ganze gut. Den Teig lässt man dann zugedeckt ca. eine Stunde gehen. Danach rollt man den Teig ca. drei cm dick aus und sticht mit einem großen Glas Kreise aus. Diese lässt man wiederum einen Moment auf dem Backbrett zugedeckt stehen. Währenddessen erhitzt man das Fett in einem Topf. Auf niedriger Stufe des Herds gibt man die Fastnachtsküchle ins Fett. Man sollte die Berliner/Krapfen/Küchle nicht zu dunkel werden lassen! Deshalb bitte zur richtigen Zeit einmal im Fett wenden und dann aus dem Topf holen und gut abtropfen lassen. Die Krapfen nur noch im Vanillezucker - Zuckergemisch wälzen und fertig! |