Guggemusig

Die Guggemusik hat ihren Ursprung im alemannischen Raum. Gerade die Schweizer sind für ihre Guggemusig sehr berühmt und berüchtigt. Die Guggemusik ist aus einem Brauch heraus entstanden, bei dem die Wintergeister immer mit schräger und lauter Musik teilweise mit Blechtrommeln, Rasseln, Kuhglocken sowie Pfeifen vertrieben wurden. Dies geschah im 16. Jahrhundert zur Karnevalszeit. Schon damals trug man beim vertreiben der Geister Masken, damals eben Tüten, welche in Basel auch Guggen genannt werden. Man verkleidete sich mit alten Lumpen und lies sich immer etwas Fantasievolles einfallen um die Geister zu erschrecken.

Die Guggemusiker laufen seitdem immer zur Fastnachtszeit, vor allem aber am Fastnachts Dienstag auf den Straßen oder an Faschingsumzügen mit um das Publikum mit den zum Teil schrägen und sehr lauten Klängen zu begeistern. Die Guggemusiker sind immer in aufwendigen Kostümen unterwegs. In der Gruppe musizieren sie auf Blechinstrumenten wild umher, was in der Regel eine rhytmische und sehr mitreißende Wirkung auf das Publikum hat.