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Fotos von Fasching im Buch bindenJecken, Narrelesen und Faschingsmuffel gibt es auf der Welt. Überall finden sich Menschen, die den Fasching lieben oder eben nicht. Dabei ist es kaum auszuhalten, bis die närrische Zeit endlich wieder beginnt. Fasten kann man nach dem Aschermittwoch noch lange genug, und bis dahin wird gefeiert, dass es nur so kracht. Ob in Mainz, Köln oder in Venedig: Im Fasching leben die Narren leichter, unbeschwerter und fröhlicher. Man darf lachen, trinken, flirten und in Rollen schlüpfen, von denen man so oft schon geträumt hat. Narrenfreiheit ist ein Begriff, der sich in der deutschen Sprache verankert hat. Selbstverständlich ist es auf die fünfte Jahreszeit zurück zu führen. Zu keiner anderen Zeit im Jahr werden so viele Bützchen verteilt, so viele Menschen kennen gelernt und so nett zusammen gefeiert, gesungen und getanzt. Die großen Prunksitzungen werden abgehalten, vom Funkenmariechen bis hin zum exzellenten Büttenredner laufen alle zur Höchstform auf. Wer wirklich begeisterter Anhänger der Fasnet ist, will auch ein ordentliches Kostüm. Dieses kauft man oder näht, bastelt oder kreiert es selbst. Schon jetzt wird damit begonnen, alles, was man in diesem Jahr erlebt, in einem Ordner zu sammeln, um später wieder ein Fotobuch bestellen zu können. Der eine ist im Herzen ein Clown, der andere war in seinen Träumen schon immer ein Wikinger. So erfährt man zur Faschingszeit auch einiges über die Menschen selbst. Ob rote Pippi-Zöpfe oder die edle Hochsteckfrisur einer Dame aus der Ritterzeit: Es ist egal, wie man sich herausputzt: In dem Moment, in dem man die Maske aufsetzt, kommt die Feierlaune, wird man offen und fröhlich. Schon stürzt man sich ins Getümmel, ganz gleich ob Ball oder Umzug. Die Autos sollten die Narrelesen stehen lassen; zumindest, wenn sie vorhaben, ein Gläschen zu trinken. Ansonsten zählt keine Uhr, es gibt keine Grenze. Der Fotoapparat muss immer dabei sein, sonst fehlen die wichtigen Ereignisse. Der tolle Wagen beim Umzug, der prachtvolle Auftritt des Prinzenpaares oder des Dreigestirns, alles muss dokumentiert werden. Vielleicht gewinnt man so eine Idee für das nächste Jahr? Der Aschermittwoch kommt viel zu schnell. Dann hat man nicht nur Zeit, das Kostüm für die nächste Saison zu gestalten, sondern auch dafür, das Fotobuch zusammenzustellen. Und wer weiß: Ob sich nicht doch einmal der Traum erfüllt, auch als Teil der Garde vor einem fröhlichen Publikum zu stehen? |